Die bisherigen YWPA Siegerinnen

Siegerin 2012

Friderike WistubaFrederike Wistuba ist Schülerin des Herman-Böse-Gymnasiums in Bremen. Sie wird 2013 ihr Abitur und ihr IB machen. Seit Sommer 2011 ist sie Klassensprecherin des neuen IB Profils (International Baccalaureate). Frederike stellt sich als einer der Ersten dieses Profils für interessierte jüngere Schüler und Schülerinnen für Aufklärung und Tipps zu Verfügung. Im Herbst 2011 initierte und organisierte Frederike Wistuba eine Geschenkaktion an der Schule zugunsten der Bremer Institution "Alten Eichen". Als aktives Mitglied des schulinternen MEP (Model Europa Parlament) ist sie für die Teilnahme am nationalen Wettbewerb ausgewählt worden. Ausserdem erhielt Frederike Wistuba durch ihre Teilnahme am "Europäischen Wettbewerb 2011" einen der höchsten Bundespreise und wurde zu einem "Youth Gathering" nach Wien und zusätzlich zum "Tag dert Talente" nach Berlin eingeladen. Dadurch hat sie Kontakte zur ehemaligen Vorsitzenden des Bremischen Parlamentarischen Ausschusses für Bürgerbeteiligung bekommen und wird dort ihre Arbeit mit dem Thema" Freiwilligkeit - hier und anderswo-" vorstellen. Erfolgreich war sie auch bei "Jugend Debattiert".

Seit Sommer 2011 betreut Frederike Wistuba bei der "Lebenshilfe" eine junge behinderte Frau: Sie verbringen regelmässig einen Teil ihrer Freizeit zusammen. Sie malen, gehen spazieren oder sie begleitet sie in die Stadt zum Bummeln. Frederike Wistuba hat eine Putzpatenschaft für einige Bremer Stolpersteine übernommen. Zusätzlich engagiert sie sich ehrenamtlich in ihrem Fechtverein und in der St. Petri-Domgemeinde.

Den bilingualen Unterricht empfindet Frederike Wistuba als enorme Starthilfe für ihre internationalen Aktivitäten. Sie hat mehrere Schüleraustausche durchgeführt: in Irland, Finnland und den USA. Eine besonders spannende Zeit erlebte sie in Schweden, wo sie allein lebte und sich selbst versorgen musste. Sie ging dort zur Schule  und absolvierte ein Betriebspraktikum. Ihr Schwedisch hat sie dabei perfektioniert und die schwedische Kultur bestens kennengelernt.

Frederike Wistuba konnte am 09.05.2012 eine zusätzliche Auszeichnung des Districts 27 entgegennehmen. Sie erhielt den zweiten Platz, der mit 350 Euro honoriert wurde.

 

 

Siegerin 2011

brehmer Gesine Brehmer geht in die 13. Klasse des Alten Gymnasiums. Die 17 jährige war mehrfach Klassensprecherin. Zur Zeit engagiert sie sich im Abibuchkomitee ihres Jahrgangs und ist Vorsitzende des Mottotagekomitees ihrer Schule. Ihr besonderes Engagement gilt der Schülernachhilfe, bei der die leistungsstärkeren Schüler den jüngeren Schülern bei den Hausaufgaben helfen. Ihre jahrelange Tätigkeit in der Antirassismus AG hat sie zugunsten des Schülernachhilfeprojekts aufgegen. Gesine Brehmer beteiligte sich an den Schülerwettbewerben " Das ist Chemie" und "Jugend forscht". Beim deutsch-französischen Literaturprojekt  "Prix des Lycéens allemande" hat sie drei Jahre hintereinander vier französische Jugendromane beurteilt. Zusätzlich vertritt sie ihre Schule in diesem Wettbewerb und ist auf Landesebene zur stellvertretenden Repräsentantin Bremens gewählt worden.

Seit zwei Jahren arbeitet Gesine ehrenamtlich in der Jugendgruppe von Greenpeace. Nebenbei bereitet sie Beiträge zu den Bremer Wettbewerben "Wahlwerbung" und "Dem Hass keine Chance" vor. Ihr Betriebspraktikum machte sie in Frankreich in der Stadt Le Mans, die sie durch einen Schüleraustausch kennenlernte. Dort arbeitet sie an einer integrativen Grundschule mit autistischen und gehörlosen Kindern. Nach dieser Erfahrung erlernt sie nun selbst die Gebärdensprache. Nach dem Abitur plant Gesine Brehmer ein freiwilliges soziales Jahr, das sie am liebsten in Ghana verbringen möchte.

Siegerin 2010

Die 17 jährige Jana Wille ist Schülerin der 12. Jahrgangsstufe des Hermann Böse Gymnasiums in Bremen. Seit der Grundschule war Jana häufig Klassensprecherin und in der 10. Klasse stellvertretende Jahrgangssprecherin. In dieser Zeit hat sie sich besonders für die Organisation des alljährlich stattfindenden Anti-Rassismus Tag eingesetzt. Darüber hinaus war sie in führender Position an der Organisation eines Schulbenefizkonzertes zugunsten von Amnesty International beteiligt. Eine bedeutende Zeit war das Austauschjahr in USA, wo sie in den „Senate“ ihrer High School gewählt wurde und viele Projekte - unter anderem eine gesündere Mittagsverpflegung - auf den Weg brachte.

Nach dem Austauschjahr wieder Schülerin am HBG, zeichnet sich Jana Wille durch ihr Engagement bei außerschulischen Aktivitäten wie Teilnahme am MUN (Model United Nations) aus. Zusätzlich erteilt sie Nachhilfe in Mathematik im Rahmen des „Student Coaching Service“ an ihrer Schule.

Durch ihre eigenen positiven Erfahrungen im Schüleraustausch ist Jana Wille bei der Austauschorganisation „Youth For Understanding“ ehrenamtlich sehr engagiert. Hier ist sie angehenden Austauschschülern bei ihren Bewerbungen behilflich und wird in der kommenden Auswahlsaison die Auswahlveranstaltung in Bremen organisieren.

Nach dem Abitur möchte Jana Wille erst einmal ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Lateinamerikanischen Land absolvieren. Um später international beruflich tätig zu sein, möchte sie Journalismus oder Kulturwissenschaften studieren.

Jana Wille konnte an 16.08.2010 die zusätzliche Auszeichnung des Districtes entgegennehmen. Sie erhielt 1000 US$ und 500€ als weitere Förderung und Anerkennung für ihr Engagement.

Siegerin 2009

Portrait von Leonie-Sophia Ferry Faße"Ich möchte anderen Vorbild sein, um zu zeigen, was man alles machen und bewegen kann, sagt Leonie-Sophia Ferry Faße, nachdem sie den Young Women in Public Affairs Award 2009 des Zonta Club Bremen verliehen bekommen hat.

Leonie-Sophia Ferry Faße - Schülerin der 12. Jahrgangsstufe des Hermann-Böse-Gymnasium - ist an ihrer Schule Kurs- und Schulsprecherin. Hier hilft sie Mitschülern bei Problemen und vertritt die Klasseninteressen gegenüber den Lehrern und der Schulleitung. Ein besonderes Anliegen sind Leonie-Sophia die von ihr initiierte und organisierte Student Coaching Services, ein Service, bei dem die leistungsschwächeren Schüler durch Nachhilfe durch leistungsstarke Schüler gefördert werden. Außerdem engagiert sich die Schülerin beim Model Europa Parlament (MEP), wo die Arbeit des Europäischen Parlaments von Schülern in Bremen und anderen europäischen Städten nachgespielt wird. Die politischen Abläufe innerhalb Europas sollen so den Jugendlichen auf diese Weise nähergebracht werden. Als Ausschussvorsitzende und Mitglied des Präsidiums hat Leonie-Sophia bei dieser Veranstaltungsreihe die Aufgabe Sitzungen und Diskussionen vorzubereiten und dann auch zu leiten. Mit der Thematik -Stellung der Frau in Deutschland und weltweit- setzt sich Leonie-Sophia sehr auseinander. Sie fordert einerseits gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, Gewährleistung von Kinderversorgung für berufstätige Frauen - hier vor allem für alleinerziehende Mütter. Sie appelliert auch an die Frauen selbst, in dem sie sagt, Frauen müssen sich um mehr Selbstvertrauen bemühen und mehr Verantwortung übernehmen.

Leonie-Sophia Ferry Faße sprach bei der Preisverleihung die Hoffnung aus, dass sie in ihrem Leben hoffentlich viele Möglichkeiten bekommt, sich für die Recht der Frauen einzusetzen.

Siegerin 2008

Portrait von Laura OttoLaura Otto die 18jährige Schülerin in der 13. Jahrgangsstufe der Oberstufe für Gesamtschulen, Delmestraße in Bremen ist die Preisträgerin des Young Women in Public Affairs Award 2008.

Laura Otto, die sowohl Klassen- als auch Jahrgangssprecherin an der Schule ist, sieht sich in dieser Funktion wie sie sagt: als Mittlerin zwischen Schülerinteressen und Lehrern.

Laura hat in ihrer Schule die sogen. Geschichtswerkstatt ins Leben gerufen. In dieser Geschichtswerkstatt beschäftigen sich Jugendliche mit Opfern des Nationalsozialismus. Sie erkundeten so auch das Schicksal der Bremer Jüdin Charlotte Abraham Levy, die 1939 zwangsemigrierte und mit ihr traf sich Laura Otto zum Interview in London.

Auch die Rolle des Bunkers Valentin in Farge, an dem während des zweiten Weltkrieges bis zu 12000 Zwangsarbeiter täglich unter schlimmsten Bedingungen schufteten, arbeitete Laura Otto auf. Laura Otto betont, dass ihr die Arbeit am Thema Nationalsozialismus sehr wichtig ist.

Mit der Rolle der Frau setzt sich die diesjährige Preisträgerin differenziert auseinander: Vorurteile verbauen Chancen für Frauen meint sie und hält mehr staatliche Förderung von Eltern für wichtig sowie das Recht auf Bildung für alle Frauen weltweit.

Siegerinnen 2007

Foto der Siegerinnen 2007Der 1. Preis beim diesjährigen Young Women in Public Affairs Award des ZONTA Club Bremen ging an die Schülerin Leonie Schönhagen (links) aus dem 12. Jahrgang des Hermann-Böse Gymnasiums.

Die Jury würdigte damit unter anderem Leonies schulisches und gesellschaftliches Engagement als Schulsprecherin des Hermann-Böse-Gymnasiums, wo sie sich äußerst engagiert -in Zusammenarbeit mit der SV (Schülervertretung) - um die Belange und gerechte Behandlung der Schüler/innen einsetzt. Sehr beeindruckend ist ihre Mitarbeit an dem Model European Parliament.(MEP). Das MEP bietet seit 1994 durch die Simulation der tatsächlichen Sitzungen im Europaparlament Schüler/innen die Möglichkeit, einen detaillierten Einblick in den europäischen Intergrationsprozess zu gewinnen.

Über ihre Aktivitäten bei MEP und der Schulsprecherin hinaus hat Leonie auch zwei Jahre lang bei "Jugend debattiert" mitgemacht. Sie war außerdem auch Profilsprecherin und hat in dieser Funktion eine Exkursion zur Gedenkstätte Bergen-Belsen organisiert. Da Stefanie mit ihrer Familie 10 Jahre im Ausland gelebt hat (7 Jahre in Schweden, 3 Jahre in Indonesien/Jakarta), hat sie dort neben dem Erlernen der jeweiligen Landessprache Einblick in die Sitten, Gebräuche, Lebensgewohnheiten der Einwohner bekommen. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse nutzt sie nun hier in Deutschland/Bremen, um Vorurteile zu bekämpfen und umToleranz und Verständnis
zu werben.

Um den Status der Frau weltweit und auch in Deutschland zu verbessern und zu stärken hat Leonie viele Anregungen und Vorschläge.Sie sieht vor allem eine große Chance für die Frauen darin, sich durch Netzwerke gegenseitig zu unterstützen
um gemeinsam ihr Ziel zu erreichen.

Nachtrag: Von dem vorbildlichen Engagement der Preisträgerin des Zontaclub Bremen war die Jury des Districts 27 von Zonta International so überzeugt, dass Leonie Schönhagen den mit $ 500,-- dotierten Districtpreis erhalten hat.

Siegerinnen 2006

Foto der Siegerinnen 2006Da in diesem Jahr die Entscheidung denkbar knapp war, hat sich der Zontaclub Bremen entschieden, zwei junge Damen als Siegerin zu erklären, wobei allerdings nur eine den Wettbewerb auf der nächsten=Districtstufe weiter verfolgen kann.

Karoline Gropengießer vom Gymnasium Obervieland beeindruckte vor allem durch ihren persönlichen Einsatz im Obdachlosen Cafe "Die Tasse" und ihre spontane Idee und deren Umsetzung: einen schulweiten Bazar für die Tsunami Opfer zu organisieren.
Antonia Does vom Ökumenischen Gymnasium überzeugte durch ihren Einsatz bei Unicef und der - jährlich von ihrer Schule veranstalteten - Sozialwanderung.

Beide Schülerinnen arbeiten mit in verschiedenen Schulkomitees, sind Kurssprecher, wirken mit im Schulchor.

Um Internationales Verständis bemühen sich beide durch Schüleraustausch, Erlernen von Fremdsprachen und vor allem durch Gespräche und Austausch mit ihren ausländischen Mitschüler/innen.

Während Karoline Gropengießer Medizin studieren und dann als Ärztin später in sozial schwachen Gebieten tätig sein möchte, ist es der Wunsch von Antonia Does, "Internationale Beziehungen" zu studieren.