Service-Projekte und Awards

Die Mitglieder vom Zonta Club Bremen fördern durch regionales, überregionales und internationales Engagement:

  •  Frauen und Mädchen

durch soziale Service-Projekte und die Vergabe von Auszeichnungen:

  • Young Women in Public Affairs Award - richtet sich an ehrenamtlich engagierte junge Frauen zwischen 16 - 19 Jahren
  • Jane M. Klausman Award - richtet sich an erfolgreiche und sozialpolitisch engagierte Wirtschaftsstudentinnen 

Bisherige Service-Projekte ZONTA Club Bremen

  • Das Mädchenhaus Bremen e.V.
  • Blindenbegegnungsstätte Sielwall/verein für Blinde e.V. Bremen
  • Mutter-Kind-Haus Bethanien
  • Schule für Blinde und Sehbehinderte an der Gete
  • Zentrum für trauernde Kinder e.V.
  • Unterstützung ausgew. Studentinnen der Jacobs University Bremen
  • Beratungstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution (siehe unten)
  • Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen (siehe unten)
  • Belladonna Gründerinnenpreis 2008/2009/2010/2011

Service-Projekte im Detail

notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.

Seit 2009 unterstützt der ZONTA Club Bremen die Arbeit der Psychologischen Beratungsstelle "notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V." mit jährlichen Benefizveranstaltungen.

Der "notruf" entstand am Beginn der 80er Jahre. Zum einen ging es darum, die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung sexueller Gewalt in den öffentlichen Diskurs zu bringen. Zum anderen sollten Frauen und Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt geworden waren, unterstützt werden.

Mitte der 80er Jahre hat die Beratungsstelle den Ansatz weiterentwickelt: sie professionalisierte das Konzept auf der Grundlage eines psychoanalytischen Verständnisses. Mit finanzieller Förderung durch die Senatorische Behörde für Gesundheit konnte die Psychologische Beratunsgstelle etabliert werden. Sie ist dennoch dringend auf finanzielle Hilfe anderer Organisationen und private Spenden angewiesen.

Beim "notruf" finden Opfer sexuellen Missbrauchs und Menschen mit Gewalterfahrung fachlich qualifizierte Hilfe. Seit 1995 ist die Beratungsstelle auch für betroffene Jungen und Männer geöffnet. Auf eine Änderung des Vereinsnamens in diesem Zusammenhang wurde wegen seines Bekanntheitswertes verzichtet.  

Näheres siehe: www.frauennotruf-bremen.de

BBMeZ Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution

Mit dem Erlös aus der Benefiz-Veranstaltung des Jahres 2008 wurde die BBMeZ unterstützt.

Eingerichtet wurde die Beratungsstelle 2002 von der Inneren Mission in Bremen. Armut, Arbeits- und Perspektivlosigkeit verleiten junge Frauen, überwiegend in Osteuropa, den Versprechungen zu glauben, in anderen Ländern gäbe es für sie gut bezahlte Arbeitsplätze. Nicht selten sind es die eigenen Verwandten, die diese Frauen in die Hände von Menschenhändlern geben.

Mit Erpressung, Drohung und unter Anwendung von Gewalt werden diese Frauen zur Prostitution gezwungen. Ohne Ausweispapiere, Geld und Sprachkenntnisse sind sie im fremden Land ihren Tätern hilflos ausgeliefert. Einigen gelingt die Flucht aus ihrem Zwangsgefängnis; sie finden über den Kontakt mit der Polizei Hilfe und Betreuung bei der BBMeZ (Beratungsstelle des Verein für Innere Mission, Tel. 34967-0).